Nach mehrfacher Impfung und zwei durchlaufenen Covid-Erkrankungen — keine Probleme. Dann eine weitere Infektion — und Wochen später eine schleichende Verschlechterung, die ich nicht einordnen konnte.
Darm, Nervensystem, Augen, Herzrhythmus, Schluckbeschwerden, Gewichtsverlust. Nichts davon dramatisch genug für eine Notaufnahme, aber alles zusammen zermürbend. Mein Hausarzt schickte mich von Spezialist zu Spezialist. Jeder sah sein Fachgebiet. Die Schlussfolgerung am Ende: vielleicht psychisch.
Drei Long-Covid-Spezialisten bestätigten die Diagnose. Aber jeder therapierte aus seiner eigenen Brille: die Neurologin das Nervensystem, der Allgemeinmediziner den Allgemeinzustand, die Stoffwechselexpertin den Stoffwechsel. Kein gemeinsames Bild, keine abgestimmte Strategie.
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt viel Geld für Untersuchungen und Facharzttermine ausgegeben — und stand trotzdem ohne Orientierung da.
Was mich letztlich weitergebracht hat: eigene intensive Recherche, eigene Blutbefunde, viel Zeit mit KI-Tools — und irgendwann eine eigene Roadmap, die ich strukturiert mit Ärzten abarbeiten konnte. Das hat den Unterschied gemacht.
Aus dieser Erfahrung ist VERAVIO entstanden. Erst der kostenlose Leitfaden, der die systemischen Zusammenhänge erklärt, die mir damals gefehlt haben. Dann das Tool — weil ich mir gewünscht hätte, meine Befunde strukturiert einordnen und konkrete Fragen für Arztgespräche ableiten zu können, ohne monatelang selbst recherchieren zu müssen.